Audit
BIA Readiness Assessment: Wissen, welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen
Ohne Business Impact Analyse bleibt jeder Notfallplan eine Vermutung. Wir schaffen mit Ihnen die Voraussetzungen und führen die erste BIA gemeinsam mit Ihren Prozessverantwortlichen durch, nach ISO 22301 und passend für DORA und NIS‑2.
Kostenlos und unverbindlich. Ihr Angebot erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden.
Was das BIA Readiness Assessment umfasst
Wir bereiten Ihre BIA nach ISO 22301 und ISO/TS 22317 vor und führen sie mit Ihnen durch:
- Readiness-Check: Prozesslandkarte, Notfallpläne und Risikoanalysen, die schon vorhanden sind
- Geltungsbereich: Standorte, Produkte und Dienstleistungen, die Sie absichern wollen
- Bewertungskriterien: Schadenskategorien und Skalen für finanzielle, rechtliche und Reputationsfolgen
- Methode und Vorlagen: Fragebogen, Zeitintervalle und Rollen, passend zu Ihrer Organisation
- Erste BIA: Workshops mit Ihren Prozessverantwortlichen
- Abhängigkeiten: Personal, IT-Systeme, Gebäude und Lieferanten
Ihr Ergebnis: eine belastbare BIA mit klaren Wiederanlaufzielen
Sie wissen, welche Prozesse wie schnell wieder laufen müssen:
- Ihre zeitkritischen Geschäftsprozesse, priorisiert für den Wiederanlauf
- Maximal tolerierbare Ausfallzeit, Wiederanlaufzeit (RTO) und tolerierbarer Datenverlust (RPO) je Prozess
- Ressourcen und Abhängigkeiten, aus denen sich die Anforderungen an den IT-Wiederanlauf ergeben
- Eine dokumentierte BIA-Methode und einen Action Plan für Ihr BCM nach ISO 22301
So läuft Ihre Business Impact Analyse ab
Erst schaffen wir die Voraussetzungen, dann analysieren wir gemeinsam mit Ihrem Team:
- Erstgespräch: Anlass, Geltungsbereich, vorhandene Unterlagen.
- Ihr Angebot mit Umfang und Vorgehen
- Readiness Assessment: Methode, Bewertungskriterien und Vorlagen.
- Erste BIA: Workshops mit den Prozessverantwortlichen und Auswertung.
- Ergebnisbesprechung mit der Geschäftsleitung und Action Plan, auf Wunsch weiter mit unserer ISO 22301 Beratung.
Warum Securitects
- BCM von Spezialisten: Zertifizierte ISO 22301 BCM Manager führen Ihre BIA durch
- Mit Auditorensicht: Aus ISO-22301-Audits für eine akkreditierte Zertifizierungsstelle wissen wir, welche Nachweise ein Auditor zur BIA erwartet
- Ihr Team kann es danach selbst: Methode und Vorlagen bleiben bei Ihnen, die nächste BIA aktualisieren Sie ohne uns
- Eine BIA für mehrere Pflichten: passend für ISO 22301, NIS‑2, DORA und die RKE-Richtlinie
Häufige Fragen zur Business Impact Analyse
Die BIA ermittelt, welche Geschäftsprozesse zeitkritisch sind, wie lange sie ausfallen dürfen und welche Ressourcen sie für den Wiederanlauf brauchen. Sie ist die Grundlage für Ihre BCM-Strategie und für alle Notfall- und Wiederanlaufpläne.
Ihre Organisation ist bereit für die BIA, wenn Geltungsbereich, Prozesslandkarte, Bewertungskriterien, Methode und Verantwortliche feststehen. Fehlt das, liefern die Workshops Ergebnisse, die sich zwischen den Fachbereichen nicht vergleichen lassen. Im Readiness Assessment schließen wir diese Lücken, bevor die erste BIA startet.
Die Risikoanalyse fragt, wie wahrscheinlich ein Ereignis ist und wie Sie es verhindern. Die BIA fragt unabhängig von der Ursache, welche Folgen ein Ausfall mit der Zeit hat und wie schnell ein Prozess wieder laufen muss. ISO 22301 verlangt beides. Für die Risikoanalyse bieten wir ein eigenes Cyber Security Risk Assessment.
Die maximal tolerierbare Ausfallzeit (MTPD) ist der Zeitpunkt, ab dem ein Ausfall für Ihr Unternehmen nicht mehr hinnehmbar ist. Die Wiederanlaufzeit (RTO) liegt davor und legt fest, wann der Prozess wieder laufen muss, mindestens im Notbetrieb. Der tolerierbare Datenverlust (RPO) bestimmt, wie viele Daten Sie verlieren dürfen, und damit, wie oft Sie sichern müssen.
DORA verlangt in Artikel 11 ausdrücklich eine Business Impact Analyse für schwerwiegende Betriebsstörungen. NIS‑2 fordert Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und zum Krisenmanagement, schreibt aber keine Methode vor. Ohne BIA lässt sich jedoch kaum begründen, welche Maßnahmen ausreichen. Für ISO 22301 ist sie Pflicht.
Je Prozess führen wir einen Workshop mit den Verantwortlichen, die den Prozess kennen. Fragebögen und Vorlagen bereiten wir vor, die Auswertung übernehmen wir. Oft starten wir mit den Kernprozessen eines Standorts oder Geschäftsbereichs und erweitern die BIA danach Schritt für Schritt.
Der Aufwand hängt vor allem von der Zahl der Standorte und Geschäftsprozesse ab, vom Stand Ihrer Prozessdokumentation und davon, ob Sie nur das Readiness Assessment oder auch die erste BIA beauftragen. Ein bestehendes ISMS oder vorhandene Notfallpläne senken den Aufwand.
Aus den Ergebnissen leiten Sie BCM-Strategie, Notfall- und Wiederanlaufpläne ab. Das setzen Sie selbst um oder mit unserer ISO 22301 Beratung bis zur Zertifizierung. Die BIA prüfen Sie regelmäßig und bei größeren Änderungen, so verlangt es ISO 22301.
Starten Sie Ihre Business Impact Analyse
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Geltungsbereich und Vorgehen.